„In search of excellence“ – dies ist der Titel eines Managementbuches von Waterman und genau zu diesem Ziel sind die drei von der AtTrack GmbH unterstützten Formula Student Teams zur i-mobility 2016 gekommen. Unter der Moderation von AtTrack Geschäftsführer Dr. Ulrich W. Schiefer ging es bei dem Treffen am 02.04.2016 darum, dass die Formula Student Teams, Greenteam von der Uni Stuttgart, KaRaceIng vom KIT Karlsruhe und Munich Motosport von der Hochschule München, von- und miteinander zu lernen.

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Dabei zeigt sich deutlich, dass die Formula Student in der Komplexität deutlich über den üblichen Rennsportformaten liegt.

Ein großer Teil des Teams wechselt mittlerweile von Studienjahr zu Studienjahr.

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Während eines Rennevents müssen nicht nur unterschiedliche Performance Formate erfüllt werden, sondern auch die „Papierform“ muss stimmen.

Von technischer Relevanz versus Storytelling ist da die Rede, von schierer Längsbeschleunigung auf dem Drag Strip und von der Haltbarkeit und Effizienz der technischen Lösungen im Endurance.

Neben messbaren technischen Größen spielten in der Diskussion Softfactors wie das „Arbeiten unter Freunden“ und das dazugehörige Vertrauen aufeinander eine wesentliche Rolle.

AtTrack wünscht allen drei Teams eine perfekte Saisonvorbereitung und will den Erfolg der Teams weiter nach Kräften unterstützen!Unbenannt3

Von 31.03. – 03.04.2016 wird die AtTrack GmbH auf der Auto motor und sport i-mobility am Messestand 4D16 vertreten sein.

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Am Donnerstag Abend, den 31.03. um 19 Uhr wird auf dem Forum des Landes BW einen Impulsvortrag von AtTrack Geschäftsführer Dr. Ulrich W. Schiefer gehalten zum Thema „Automobilantriebe der Zukunft“.

Anschließend wird es eine Diskussion geben, unter anderem darüber, ob Diesel in Zukunft eine Rolle spielen wird.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Zeit und Lust hätten, an diesem Abend dabei zu sein.

Weitere Aktivitäten werden laufend auf der Messe angekündigt so z.B. verschiedene Arbeitssitzungen mit Formula Student Teams.

 

Der Countdown läuft: von 31.03. bis 03.04.2016 strömen wieder viele Besucher aus nah und fern zur auto motor und sport i-mobility auf dem Messegelände Stuttgart. Im vergangenen Jahr nutzten 90.000 Besucher die Gelegenheit, um sich bei den Frühjahrsmessen Informationen aus erster Hand zu verschaffen.

Die AtTrack GmbH freut sich, in diesem Jahr bereits zum dritten Mal vertreten zu sein.

Elektrisches Fahren

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Passend zur „Ausstellung für intelligente Mobilität“ stellen Geschäftsführer Dr. Ulrich W. Schiefer und sein Team einen fahrbaren Prototyp des elektrisch angetriebenen AtTrack TE 700 vor. In den Vorjahren stand der von einem Verbrennungsmotor getriebene AtTrack TG 700 im Mittelpunkt des AtTrack Standes.

Autonomes Fahren

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Mittels eines großen Straßenverkehrsmodells wird das Thema autonomes Fahren veranschaulicht.

Technische Basis ist das Faller(*) Car System Digital. Mittels Satelliten werden die Fahrzeugpositionen erfasst und über eine Digitalsteuerung in Fahrbefehle umgesetzt.

Fahrstrategien wie z.B. das Platooning werden simulierbar und veranschaulichen die Chancen und Risiken mit denen in der Entwicklung des autonomen Fahrens zu rechnen ist.

Auf der Standfläche des Landes Baden-Württemberg freuen wir uns am Stand 4D16 auf Ihren Besuch!

(*) Faller ist Weltmarktführer in der HO Modellbahnausstattung

Dr. Ulrich W. Schiefer, MBA

Die Attrack GmbH hat großen Grund zur Freude: Im Februar 2016 wurde der AtTrack TG 700 von der Leichtbau BW GmbH mit dem „ThinKing“ zur Leichtbaulösung des Monats ausgezeichnet.

Mit dem „ThinKing“ stellt die Leichtbau BW GmbH unter dem Leitsatz „Exzellenz im Land sichtbar machen“ regelmäßig innovative und nachhaltige Leichtbaulösungen aus Baden-Württemberg vor.

Der TG 700 vereint Fahrspaß eines Motorrads mit Sicherheit eines vierrädrigen Fahrzeugs. Dank seines niedrigen Gewichts von 325 Kilogramm gilt er als Paradebeispiel für Konzept-Leichtbau. Hierzu trägt neben dem Konzept auch die Auswahl der Bauteile bei. „Wir sind immer wie Leichtbau-Trüffelschweine auf der Suche nach geeigneten Materialien und Bauweisen“, sagt dazu Dr. Ulrich Schiefer.

Den kompletten Artikel zum „ThinKing“ des Monats Februar 2016 ist hier nachzulesen.

Im Namen des gesamten AtTrack-Team bedankt sich Dr. Ulrich Schiefer bei der Leichtbau BW GmbH für die sehr wertvolle Anerkennung.

Bildquelle: AtTrack GmbH.

Dr. Schiefer hat am Samstag, den 27.02.16 auf der Tagung „Künstliche Intelligenz“ der evangelischen Akademie in Bad Herrenalb vorgetragen.

„Wie weit dürfen wir dem Computer das Denken überlassen?“ Das war die Frage, mit der sich Referenten und Konferenzteilnehmer auseinandersetzten.

Das Team rund um Dieter Heidtmann, leitender KDA Pfarrer und Studienleiter der evangelischen Kirche Baden und Jürgen Gottstein, den Vorsitzenden des Verbands Ingenieure für Kommunikation, haben einen interessanten Strauß von Themen und Experten auf die Agenda genommen. So spannte sich der Diskussionsbogen vom Haushaltsroboter für die alternde Gesellschaft, über das autonom fahrende Auto, bis zum Kleinstsatelliten, der den Raumfahrtmüll vom Himmel holt.

Speziell beim autonomen Fahren befürchtete man einerseits den totalen Kontrollverlust in einem autonom durch die Gegend sausenden „Spacetaxi“ und begrüßte andererseits die menschen-freundliche und dank Vorausschau geradezu hellseherisch anmutende Unfallvermeidungs-chance.

Dr. Schiefer konnte vermitteln, dass es zwar noch ein weiter Weg ist, bis viele Autos vollkommen autonom fahren können. Andererseits ganz nach dem Gusto „Ziele auf die Sonne, um den Mond zu erreichen!“, ist das Oberziel vollautonomen Fahrens quasi der gespannte Expander zur schnelleren Erreichung von Zwischenzielen. Diese können dazu beitragen, den Tiefststand von ca. 3500 Unfalltoten in Deutschland, der 2014 erreicht wurde, weiter zu reduzieren.

Schiefer erinnert daran, dass schon das allseits bekannte Antiblockiersystem ein kleines Stück autonomen Fahrens ist. Der Computer nimmt dem Fahrer – zumindest temporär – die Hoheit über das Bremspedal ab. Der in immer mehr Autos vorkommende Notbremsassistent geht noch einen Schritt weiter, indem er gegebenenfalls sogar selbst die Gewaltbremsung einleitet, spätestens wenn es die einzige Möglichkeit ist, dem sicheren Aufprall zu entgehen.

Dass das Auto für den Individualverkehr kurzfristig das Lenkrad komplett verlieren würde, daran wollte in Bad Herrenalb niemand glauben, zumal ja auch Referent Schiefer deutlich machte, dass im dichten Verkehr von Hanoi (oder vielen anderen verkehrsbelasteten Metropolen) das autonome Auto eher überfordert ist. Wie ein scheues Reh wird es langsam oder bleibt sogar stehen, einfach um sicherzustellen, dass keine Kollision passiert.

Passend zum Thema veröffentlichten mehrere Presseagenturen am gestrigen Dienstag, dass die lokalen Behörden im Bereich des Silicon Valley darüber nachdenken, ob zu langsames Fahren geahndet werden soll. Relativ oft fallen teilautonome Google-/Apple Entwicklungsautos beim derzeitigen technischen Stand dadurch auf, dass sie im dichten Verkehr eher zur behindernden „Wanderdüne“ degenerieren, als zum rasenden Roboter.

Bildquelle: AtTrack GmbH.

Dr. Schiefer trägt am Samstag, den 27.02.16 auf der Tagung „Künstliche Intelligenz“ der evangelischen Akademie Baden zur Frage vor, inwieweit es verwerflich ist, im Rahmen des autonomen Fahrens das Denken dem Computer zu überlassen. Ist es dann nötig und möglich, dass eine künstlich erschaffene Intelligenz Ethik als Entscheidungsparameter erlernt und dementsprechend handelt?

 

Für alle Interessierten, die nicht zum Zug kommen (die Tagung ist ausgebucht), werden wir in naher Zukunft einen Blog-Beitrag zum Thema veröffentlichen.

 

Weitere Infos finden Sie hier.

 

Die Chance einen echten Bitter auf der Straße zu sehen, ist so selten wie ein 6er im Lotto. Und trotz homöopathisch knapper Verbreitung kennen zumindest viele Automobilbegeisterte den Bitter CD. Das waren feine Sportautos, die am oberen Ende des in Deutschland üblichen Preisniveaus rangierten. So könnte man meinen, dass beispielsweise die Edelkicker des FC Bayern München zu seiner Zeit gar kein anderes Auto als den Bitter CD kannten.

Genauso wenig bekannt ist wahrscheinlich, dass er auch heute – viele Jahre nach dem Luxussportler – noch der Marke Opel verpflichtet ist und auch kleine Fahrzeuge so gekonnt veredelt, dass sie zu Recht das Bitter „B“ als Insignie von Noblesse und Stil tragen.

Es war die reinste Freude mit Erich Bitter anlässlich seines kurzen Besuches in Stuttgart Benzin zu reden. Mit 3 Worten: Erfahrung, Emotion und Energie in einer Person. Das ist Erich Bitter.

Schon immer war klar, dass die Einführung neuer Technologien im Auto zu umfangreichen, terminlichen und inhaltlichen Abgleichsnotwendigkeiten führen. Das wohl bekannteste Beispiel ist die aufwendige Synchronisierung von IKT – und Consumer Electronic Zyklen auf die langlaufenden PKW Entwicklungszyklen. So war es am Anfang noch eher Zufall, wenn die Markteinführung neuer Mobiltelefone irgendwie zu den Fahrzeugmodellzyklen passte.

Die Möglichkeiten des Internets führen nun zu ganz neuen und auch anderen Chancen und Herausforderungen. Insbesondere das Heranrücken des Kunden an die Produktentwicklung – die sogenannte Open Innovation – ist ein Tanz auf des Messers Schneide: wo fängt die Geheimhaltung an und wo hört die Kundenkreativität auf?

Es bedarf ausgewogener Regeln des Miteinander Umgehens, um die Interessen aller Beteiligten zu wahren und gleichzeitig guten und qualitativ wertvollen Austausch zu gewährleisten. Auch ist nicht so richtig klar, wie bei einem derart offenen Austausch Wettbewerbsvorsprünge erzielt und gehalten werden können. Eine Kultur des Gebens und Nehmens und des dabei Achtens auf die unterschiedlichen Erfordernisse der Beteiligten – das ist wohl das Universalrezept für ein funktionierendes Miteinander, das weit über die in der Vergangenheit bekannt gewordene Kollaborationsbemühungen hinausgeht.

Wenn dann noch die Vernunft des richtigen Maßes angewandt wird, sollte eigentlich alles gut gehen.

 

Den Artikel „The new was of sourcing innovations in the Automotive industrie“ aus dem Economic Engineering-Blog finden Sie hier.

Der Vorhang zur UNO Weltklima Konferenz, welche dieses Mal Anfang Dezember 2015 in Paris stattfand, ist gefallen.

Bemerkenswert! Gerade dort wo böswillige Attentäter alle Werte der westlichen Welt durch Ihr grausames Werk in Frage gestellt haben, gelingt die Geburt des Nukleus zu einer besseren Welt.

28 Nationen finden zusammen und schaffen scheinbar mit Leichtigkeit, was all die Jahre zuvor unmöglich schien: man einigte sich auf die Grundzüge zum gemeinsamen Vorgehen für eine decarbonisierte Welt. Wenn das mal keine Weihnachtsbotschaft ist, die Anlass zur Freude und zum Feiern gibt!

Wobei der Begriff „Decarbonisierung“ nicht eben glücklich gewählt ist. Insoweit der Begriff die minimierte Verbrennung von Kohlenwasserstoffen meint, ist er richtig und wichtig! Darüber hinaus wird jedoch gerade die Elektromobilität eine verstärkte Carbonisierung im Materialbereich auslösen. Das fängt damit an, dass die Kohlefaser durch Carbonisierung eines Precursor Materials entsteht. Der Precursor ist in ein ölbasierter Grundstoff. Aber auch Elektroden und Bestandteile der Batterie können aus Kohlenstoff-Produkten entstehen.

 

Fazit

Zusammenfassend könnte man es etwa so formulieren: die verstärkte Nutzung von Kunststoffen, also ölbasierten Materialien via Leichtbau und anderen günstigen Eigenschaften, bereiten der Decarbonisierung in Form von immer weniger verbrannten Kohlenwasserstoffen den Weg.

 

In einem Artikel in der Zeitschrift Economic Engineering spricht AtTrack Geschäftsführer Dr. Ulrich W. Schiefer über die Entwicklung und Zukunft der Automobilindustrie und welche Rolle die Internetriesen Google, Apple & Co. dabei spielen könnten.

 

Ausgerechnet Elon Musk, Internetunternehmer, entwickelte 2008 auf Basis von Laptop-Zellen ein Premium-Elektroauto mit beachtlicher Reichweite. Und plötzlich waren auch andere neue Automobil-Hersteller am Start, beispielsweise Fisker. Auch die OEMs sprangen auf den Zug auf, insbesondere BMW mit der i-Fahrzeugfamilie. Japanische und koreanische Konzerne setzen mittlerweile verstärkt auf die Brennstoffzelle.

Im Zuge der Diskussion um das autonome Fahren wollen nun auch die Internetriesen Google, Apple & Co. verstärkt mit einsteigen. Die großen Informationskonzerne sind besonders an den Datenein- und -ausgängen im Auto interessiert. Klar ist: Neue Player aus ganz anderen Industrien betreten das Spielfeld und es bleibt abzuwarten wer wie viel gewinnt oder verliert.

 

Den Artikel „Viele wollen ein Stück vom Kuchen“ aus der Economic Engineering finden Sie in der Ausgabe 1/2016 ab Seite 37 oder hier.